Die FWG Aßlar stellt sich vor

Wir über uns

FWG: eine Bürgerinitiative, in der jeder mitmachen kann.

Die FWG besteht aus Bürgerinnen und Bürgern aus Aßlar und den Ortsteilen, denen ihr Ort am Herzen liegt.

Wir kommen aus allen Bevölkerungsschichten und aus unterschiedlichen Berufen. Wir sind keine Polit-Profis und möchten auch keine sein. Um eine gute Politik für Aßlar zu machen, wird vor allem Engagement und gesunder Menschenverstand benötigt.

Wir wissen um den Wert unseres Gesellschaftssystems. Nie gab es in Deutschland eine freiere Gesellschaft als heute. Diese Gesellschaft ist es wert, bewahrt und verteidigt zu werden. Auf der Basis unseres Grundgesetztes wollen wir helfen, diese Gesellschaft weiter zu entwickeln. Als Demokraten möchten wir aktiv mitarbeiten.

Wir gestalten ohne Parteimitgliedschaft, ohne Fraktionszwang und ohne Rücksichten auf Berlin und Wiesbaden nehmen zu müssen.

Als parteiunabhängige Bürgerinnen und Bürger sind wir dabei in guter Gesellschaft, denn immerhin sind 96 % der wahlberechtigten Bevölkerung – wie wir - parteipolitisch nicht gebunden.

Wir verstehen uns als Vertretung der „kommunalen Familie“, bestehend aus Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Bund und Land bürden den Kommunen -scheinbar unaufhaltsam- ständig neue Aufgaben auf, ohne die dafür notwendigen Finanzen zur Verfügung zu stellen.

Hier gilt es immer wieder wachsam zu sein um die Interessen der Stadt angemessen zu vertreten.

Wir handeln In der Überzeugung, dass ortskundiger Sachverstand wichtig ist, dass sich die Kommunen nicht blindlings auf „Vordenker“ in Land und Bund verlassen sollten und, dass auch denjenigen Bürgerinnen und Bürgern, die sich keiner politischen Partei verpflichtet fühlen, eine Mitwirkungsmöglichkeit im gemeindlichen Bereich erhalten werden muss.

Wir setzen wir uns dafür ein, unsere Stadt heute und in Zukunft positiv weiter zu entwickeln.

Unsere Leitlinien

In der FWG Aßlar sind alle herzlich willkommen

alle demokratisch denkenden Menschen, die sich politisch engagieren wollen und die das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland akzeptieren sind bei uns herzlich willkommen. Ob alt oder jung, ob Frau oder Mann, jede und jeder hat bei uns ihren und seinen Platz. Und wir freuen uns auf Menschen aus anderen Herkunftsländern, genauso wie auf Menschen mit Handicap. Gerade in dieser Vielfalt sehen wir eine wesentliche Bereicherung unserer politischen Arbeit in Aßlar

In der FWG Aßlar sind Menschen unterschiedlicher politischer Ansichten aktiv

Wir begreifen die Vielfalt unterschiedlicher politischer Meinungen als einen kreativen Ideenbrunnen und empfinden die Vielfältigkeit der sachlichen Diskussion als gelebte demokratische Entscheidungsfindung. Doppelmitgliedschaften in anderen Parteien und Gruppierungen lehnen wir ab

In der FWG Aßlar besteht absolut kein Fraktionszwang

Bei uns kann jeder seine Meinung frei äußeren. Dieses hohe Gut erfährt bei uns eine große Wertschätzung. Niemand muss entgegen seinem Gewissen eine Entscheidung mittragen. Wir stehen für sachliche Diskussion als Grundlage gewissenhafter Entscheidungsfindung.

Die FWG Aßlar ist unabhängig

Wir sind weder einer Partei noch einer sonstigen Gruppierung verpflichtet. Wir vertreten ausschließlich die Interessen der Stadt Aßlar. Wir sind frei in unseren Entscheidungen und treffen sie ohne Rücksicht auf übergeordnete Organisationen.

Die FWG Aßlar ist ausschließlich kommunal tätig

Wir konzentrieren uns ausschließlich auf die kommunale Arbeit in Aßlar und im Lahn-Dill-Kreis: Wir stehen für solide Finanzen. Wir setzen uns für die Belange der Aßlarer Bürgerinnen und Bürger ein. Wir arbeiten an einer familien- und generationsfreundlichen Stadt. Wir verpflichten uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt und unseren Ressourcen

Projekte und Ziele

In den letzten Jahren ist es gelungen, in Aßlar wichtige Projekte zu verwirklichen.

Abgeschlossene Projekte

Im Folgenden eine beispielhafte Auflistung der Projekte, für die wir uns nachhaltig in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht und diese auch durchgesetzt haben:
  • Dorfplatz Berghausen
  • Sanierung der Mehrzweckhalle Berghausen
  • Weiterentwicklung der „LAGUNA“ Aßlar
  • Nettomarkt Werdorf
  • Radweg Aßlar Werdorf
  • Erweiterung des Angebotes in der Kinderbetreuung

Immer noch aktuell

FWG Aßlar wehrt sich gegen den ungerechten Kommunalen Finanzausgleich.

Die hessische Landesregierung (schwarz-grün) hat seit Oktober 2016 den Kommunalen Finanzausgleich (KFA) neu geregelt. Diese Neuregelung führt nun dazu, dass „finanziell gesunde“ Kommunen wie Aßlar unter dem Strich weniger Geld vom Land bekommen. Das heißt, sie werden für ihren wirtschaftlichen Erfolg bestraft. Dadurch wird diesen Städten und Gemeinden immer mehr Gestaltungsspielraum genommen. Mehr noch, die kommunale Selbstständigkeit ist gefährdet.

Unter anderem werden die Kommunen durch diese Neuregelung gezwungen, Gebühren und Steuern den „durchschnittlichen kommunalen Sätzen“ anzupassen. Das bedeutet für Aßlar Erhöhungen von Gebühren und Grundsteuersätzen. Verweigert sich dem eine Kommune, dann wird sie trotzdem so behandelt, als würde sie diese Durchschnittswerte erheben. Das heißt, die Berechnung des KFA erfolgt auf Basis von nicht eingenommenen Gebühren und Steuern.

Die FWG Aßlar lehnt entschieden diese fremdbestimmte Erhöhungen von Gebühren und Steuern ab. Wir haben gemeinsam mit anderen Kommunen Klage dagegen erhoben, um dafür zu streiten, dass unsere Stadt die finanzielle Ausstattung vom Land Hessen erhält, die ihr wirklich zusteht.

Wir setzen uns dafür ein, dass die kommunale Eigenständigkeit und Selbstverwaltung unserer Stadt erhalten bleibt.

Dies ist die Voraussetzung, dass Aßlar weiterhin freiwillige Leistungen für Ihre Bürgerinnen und Bürger anbieten kann. Das bedeutet ganz konkret:

  • Unterstützung und Förderung von Vereinen
  • Erhalt der Laguna Aßlar und damit des Schwimmunterrichtes und der gesundheitsfördernden Angebote
  • Sommer-Matineen
  • Vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren (z.B. das Kontaktzentrum, die Sozialstation, Veranstaltungen für Senioren, etc.)
  • Städtische Bücherei
  • Und einiges mehr.

Unsere weiteren Ziele für die kommenden Jahre

Um Aßlar weiterhin liebens- und lebenswert zu gestalten, wollen wir in den kommenden Jahren für Sie erreichen:
  • Konkret:
    • Erweiterung des Gewerbegebietes Berghausen Ost inkl. dessen Anbindung
    • Erweiterung des Gewerbegebietes Werdorf Süd-Ost
    • Entwicklung von Wohngebieten in Aßlar West, Berghausen Ost, Werdorf Süd-West
    • Entwicklung des Umfeldes rund um den Backhausplatz in Aßlar
    • Weiterführung des Radweges in der Kernstadt Aßlar
    • Renovierung des DGH Bermoll
    • Zukunftsweisendes und sozialverträgliches Beteiligungssystem für die Aßlarer Bürgerschaft zur Finanzierung des kommunalen Straßenbaus
  • Haushalt- und Finanzen:
    • Die Weiterführung der erfolgreichen und soliden Haushaltspolitik
  • Familien:
    • Gebührenfreie Kindergartenplätze mit bedarfsgerechtem und qualitativ hochwertigem Angebot in der Kinderbetreuung
    • Unterstützung der heimischen Schulen: zum Beispiel weiterer Ausbau der betreuten Grundschule
    • Beibehaltung der Angebote des Kontaktzentrums der Stadt Aßlar
  • Industrie und Gewerbe:
    • Erhalt bestehender sowie die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe und Geschäfte mit den entsprechenden Arbeitsplätzen
    • weiterer Ausbau der Infrastruktur
  • Vereine:
    • Beibehaltung der Vereinsförderung
    • Pflege, Sanierung und Optimierung der Sportstätten
  • Verkehr:
    • Erwirkung eines Ermächtigungsgesetzes durch die hessische Landesregierung zur Neuregelung der Straßenbeiträge durch eine gerechtere und abgabenfreie Straßenentwicklungssteuer
    • Sanierung schlechter Straßen und Wege
    • Umgestaltung und verbesserte Verkehrsregelung im Bereich B277 / Eleonorenstraße unter Einbeziehung des ehemaligen Tankstellengeländes
    • Freundliche und offene Gestaltung von Plätzen
    • Einrichtung eines Kreisverkehrs B277 in Höhe Gewerbegebiet Werdorf Nord/Süd-Ost
  • Senioren:
    • Bau von seniorengerechten Wohnungen im Ortskern mit guter Infrastruktur
    • Ausbau des Freizeitangebots für Senioren
    • Unterstützung des Seniorenbeirats
    • Weiterführung der Seniorenpost
    • Förderung der Sozialstation
  • Umwelt und Natur:
    • Dezentraler Ausbau erneuerbarer Energieformen wie Solar- und Windenergie sowie Wasserkraft, da wo es machbar ist
    • Schonender Umgang mit unseren Ressourcen, z.B. durch weitere Energiesparmaßnahmen in allen öffentlichen Einrichtungen
    • Stärkung und Förderung der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt (Biodiversität), Unterstützung der Anlage von Kleinbiotopen wie Bienenweiden, Insektenhotels, Steinhaufen u.a. in den Stadtteilen bzw. deren Umfeld
    • Unterstützung der heimischen Landwirte
  • Öffentliche Sicherheit und Ordnung:
    • Schutz der Bevölkerung u.a. durch den Einsatz privater Wach- und Sicherheitsdienste
  • Laguna Aßlar:
    • Erhaltung des Schwimmunterrichts
    • Bewahrung und Ausbau von gesundheitsfördernden Angeboten
  • Kultur:
    • Beibehaltung der Sommer-Matineen
    • Erhaltung der Stadtbibliothek
  • Politik:
    • Weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit allen städtischen Gremien zum Wohle der Stadt Aßlar und ihrer kleinen und großen Bürgerinnen und Bürger
    • Mehr Mitsprache für die Bürgerinnen und Bürger in den politischen Gremien von Aßlar
Wir stehen dafür, dass unsere Stadt heute und in Zukunft „liebenswert - menschlich“ bleibt, und sie sich „wirtschaftlich – modern“ weiter entwickelt.

Unsere Geschichte

Nach dem Ende des Krieges stellten sich bei der ersten freien Kommunalwahl am 27. Januar 1946 in Aßlar und seinen heutigen Stadtteilen Bechlingen, Berghausen, Bermoll, Oberlemp und Werdorf Bürger mit den verschiedensten politischen Einstellungen in Gemeinschaftslisten für die Übernahme von Verantwortung zur Verfügung.
Schon bei dieser Wahl wurden Bürger in die Pflicht genommen, die dann in den folgenden Jahren immer wieder für die "Freie Wählergemeinschaft" kandidierten. Hier wäre an Otto Zipp, Heinrich und Friedrich Keiner, Heinrich Lotz, Heinrich Völkel, August Kaps und Fritz Rinker zu erinnern.

Um die Mitte der fünfziger Jahre kamen dann auch "junge Leute" wie Ernst Keiner und Erich Rink zur FWG, um für die damalige Gemeinde Aßlar kommunalpolitisch zu wirken. Ernst Keiner war bis zu seinem plötzlichen Tod unmittelbar vor der Kommunalwahl im März 1985 Fraktionsvorsitzender der FWG.

Die gebietliche Neugliederung brachte schon 1971 die freiwillige Eingliederung von Bechlingen, Berghausen, Bermoll und Oberlemp nach Aßlar.
Am 1.1.1977 folgte Werdorf. Auch in der neuen Großgemeinde, die 1978 den Status einer Stadt erhielt, war die FWG an der Gestaltung der Politik beteiligt, allerdings seit 1976 in einer Gemeinschaftsliste mit der FDP.
Diese Koalition wurde 1992 durch Mehrheitsbeschluss der FWG-Mitglieder beendet, und zur Kommunalwahl am 7. März 1993 trat die FWG als eigene, parteipolitisch völlig unabhängige Gruppe an. Sie errang auf Anhieb 25,2 Prozent der abgegebenen Stimmen und damit neun Sitze.
Die FDP konnte im Alleingang mit sechs Prozent und zwei Sitzen ins Parlament einziehen. Die großen Verlierer der Wahl waren die CDU mit 17.7 Prozent, sowie die SPD, die 40 Prozent der Stimmen errang und von ihren bisher 21 Sitzen nur noch 15 beibehalten konnte. Ein Wermutstropfen fiel in die Freude am Wahlabend durch die elf Prozent der NPD, die vier Vertreter entsenden konnte.
Aber immerhin: Die FWG war jetzt mit neun Köpfen die zweitstärkste Fraktion. Ihr Vorsitzender wurde Bernhard Rink. Den Vorsitz im Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss übernahm zunächst Roland Esch;
Nach dessen Wahl zum Bürgermeister im Jahr 1996 wurde Horst Wirbelauer sein Nachfolger. Erich Bocher wurde Erster Stadtrat und damit Vertreter des Bürgermeisters.

Einen besonderen Höhepunkt erlebte die FWG, als am 4. Februar 1996 im zweiten Wahlgang der Direktwahl ihr Kandidat Roland Esch mit 60 Prozent der abgegebenen Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt wurde. Damit war er nach 50 Jahren der erste Bürgermeister Aßlars, der nicht von der SPD gestellt wird.

Dass auf ihn in der Zeit knapper öffentlicher Mittel, hoher Arbeitslosigkeit und großer politischer Unsicherheit kein leichtes Amt wartete, war allen klar.
Klar war aber auch, dass ihm die FWG Aßlar ein verlässlicher Partner sein würde und man gemeinsam daran arbeiten werde, dass sich Kommunalpolitik an sachlicher Notwendigkeit und nicht an parteipolitischen Zwängen orientiert.

Mit diesen Vorgaben wurde die FWG Aßlar bei den Kommunalwahlen mehrfach stärkste Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, ein Status, den sie aufgrund des besseren Wahlergebnisses trotz Sitzgleichheit mit der SPD (jeweils 11 Sitze) zuletzt in der Kommunalwahl 2011 verteidigen konnte.

Bürgermeister Roland Esch wurde 2001, 2007 und zuletzt am 3.November 2013 von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Aßlar mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt.

Einen großen Wahlerfolg erreichte die FWG Aßlar 2016 bei den Kommunalwahlen. Mit 37,9% wurde sie mit Abstand als stärkste Fraktion (14 Sitze) in die Aßlarer Stadtverordnetenversammlung gewählt.

Satzung

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