MIT EINEM FEIERLICHEN FESTAKT BEGINGEN DIE FREIEN WäHLERGEMEINSCHAFTEN LAHN-DILL E.V. SOWIE DIE FWG AßLAR IHR 80-JäHRIGES BESTEHEN.
Unter dem Motto „80 Jahre FWG – 80 Jahre Gemeinschaft“ versammelten sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus dem gesamten Lahn-Dill-Kreis, um auf acht Jahrzehnte kommunalpolitisches Engagement zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorne zu richten.Durch das abwechslungsreiche Programm führte Katharina Schäfer, Stadtverordnetenvorsteherin und Mitglied der FWG Aßlar, die mit Charme und Souveränität die einzelnen Programmpunkte miteinander verband.
In ihren Grußworten an die Gäste unterstrichen Roland Esch, Vorsitzender der FWG Lahn-Dill, und Peter Rau, Vorsitzender der FWG Aßlar, die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements als Fundament der politischen Arbeit. Peter Rau betonte dabei noch einmal den Kern des Jubiläums, die Verantwortung vor Ort und den Zusammenhalt. Gleichzeitig verwies er auf einen besonderen zeitlichen Kontext: „2026 jährt sich auch die Hessische Verfassung zum 80. Mal – ein Symbol für Freiheit, Offenheit und demokratische Verantwortung“. Diese Werte spiegelten sich, so Rau, in der kommunalen Arbeit der FWG wider: „F“ wie Freiheit im Denken – und „G“ wie Gemeinschaft im Handeln.
Die Festrede hielt Dr. Andreas Viertelhausen aus Wetzlar, Spitzenkandidat der FWG Lahn-Dill für den Kreistag. In seiner Ansprache würdigte er die langjährige, unabhängige und sachorientierte Arbeit der FWG in den Städten und Gemeinden des Kreises. Er betonte, dass die FWG seit 80 Jahren für bürgernahe Politik, Verantwortungsbewusstsein und eine starke kommunale Selbstverwaltung stehe.
Christian Schwarz, Bürgermeister der Stadt Aßlar und selbst FWG-Mitglied, hob die enge Verbindung zwischen kommunalpolitischer Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt hervor.
Frank Inderthal, hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Lahn Dill Kreises, überbrachte, stellvertretend für den Landrat die besten Wünsche des Lahn Dill Kreises zum 80-jährigen Jubiläum und würdigte die konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg.
Ein besonderer Programmpunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder der FWG Aßlar. Mit Dank und Anerkennung wurden geehrt: Susanne Kuhlmann-Wohner, Manfred Hedderich und Uwe Lutz. Sie haben über viele Jahre hinweg Verantwortung übernommen und die Arbeit der Freien Wählergemeinschaft maßgeblich mitgeprägt.
Für einen lebendigen und zugleich persönlichen Einblick in die Geschichte der FWG sorgte ein Interview mit den „Urgesteinen“ der FWG Lahn-Dill, Roland Esch und Jörg Ludwig, sowie Bernhard Neuhaus und Edith Muskat, aus den Reihen der FWG Aßlar. In lockerer Atmosphäre berichteten sie von prägenden Momenten, politischen Herausforderungen und der Entwicklung der Gemeinschaft im Laufe der Jahrzehnte.
Ein starkes Zeichen der Verbundenheit setzte Bruno Muskat als Vertreter der Aßlarer Vereine. Er überreichte im Namen der Vereine ein Jubiläumsgeschenk in Form eines Schecks und unterstrich damit die enge Verflechtung von Vereinsleben und kommunalpolitischem Engagement.
Auch soziales Engagement fand an diesem Abend seinen Platz: Der Vorsitzende der FWG Aßlar, Peter Rau, übergab gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Esther Hammer-Märtl einen Spendenscheck in Höhe von 775 Euro an die Bürgerstiftung Aßlar. Damit wurde nicht nur das Jubiläum gefeiert, sondern zugleich ein Beitrag für das Gemeinwohl geleistet.
Für die musikalische und zugleich festliche, beschwingte Umrahmung sorgte das Saxophon-Ensemble der Blasmusik Werdorf.
Beim anschließenden Imbiss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum regen Austausch. In vielen Gesprächen wurde deutlich, was das Motto des Abends widerspiegelte: 80 Jahre FWG, 80 Jahre gelebte Gemeinschaft – getragen von Engagement, Zusammenhalt und dem festen Willen, die kommunale Zukunft aktiv mitzugestalten.